Klassenstufe 8 im Skischullandheim

Die Klassenstufe 8 des Gymnasiums Trossingen war vom 12. bis zum 17. Januar im Kleinwalsertal/Österreich im Skischullandheim.

Ein Erlebnisbericht von Noah Petrik:

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ Dieses Zitat von Winston Churchill, wäre nicht nur ein gutes Motto für mich, sondern auch für andere Anfänger, die oft die Kälte des Schnees am eigenen Leib erfahren dürften. Aber drehen wir die Geschichte auf den Anfang zurück.

Es ist Sonntag der 12.Januar 2014. Es ist früh, sehr früh. Die Uhr zeigt 7:30 an. Verschlafene Gesichter reihen sich ein mit besorgten Eltern und kofferverstauenden Busfahrer. Es wird viel geredet, bis sich dann die Türen der beiden Busse öffnen, alle Teilnehmer sich verabschieden und sich die besten Plätze im Bus sichern. Kurz vor 8 fingen die Motoren an zulaufen. Die Busse fuhren los. Für meisten hieß es nun: Kopfhörer ins Ohr und hoffen, dass der Akku mitmacht bis ins Kleinwalsertal. Nach ca. 4 Stunden Fahrt mit einer kleinen Pause am Bodensee waren wir im Kleinwalsertal angekommen. Aber noch nicht an unserer Herberge, zu dieser durften wir zu Fuß hin laufen. Bis wir dann schlussendlich gegen 12:30 im Schlössle angekommen waren. Viel Zeit blieb uns nicht. Dann um zwei durften die ersten schon auf die Piste. Die Könner und Fortgeschrittenen dürfen sich an der Heuberg-Arena austoben. Die Anfänger konnten ihre ersten Schritte vor der Herberge wagen. Gegen 17:00 waren alle wieder im Haus und durften die besondere Atmosphäre, die das Haus versprüht „genießen“. Aber nur bis 18:00, dann gab es Abendessen, genauer Spaghetti mit Bolognese-Soße. Gestärkt ging es in den freien Abend, wo jeder das machen konnte, worauf er Lust hatte. Aber nur bis 22:00, dann war Bettruhe.

Ausgeschlafen ging es am Montag zum Frühstück. Doch schon um 8:35 hieß es für die Ersten Abfahrt. Das Bus brachte wieder aller anderen Könner und Fortgeschritten zur Kanzelwand. Nur die Anfänger gingen wieder ihre eigenen Wege und gingen zu einer sehr leichten Anfängerpiste. Die Lehrer und Mentoren gaben uns Tipps und halfen uns besser zu werden. Zurück ging es dann per Fuß oder per Ski, je nach Leistungsgrad.  18:00 gab es Abendessen, dieses Mal Gulasch mit Kartoffelpüree. Es schmeckte zwar nicht allen, aber alle wurden doch satt. Danach hörten wir uns die Referate der 8a an und wurden dabei nur 2 Mal von Betrunkene gestört. Trotzdem konnten wir etwas lernen über Oberstdorf und die Alpen. Danach spielten wir alle zusammen das Spiel „Werwolf“ und schon war der Abend wieder vorbei. Wie schon langsam Routine geworden, waren alle pünktlich um 8:00 beim Frühstück, nahmen ihre Vesper-Pakete mit und gingen Skifahren bzw. Snowboarden. Heute gingen aber auch alle zur Kanzelwand. Die Talabfahrt war für viele auch dann kein Problem war. Nur leider spielte heute das Wetter nicht ganz mit, anstatt Sonne, gab es Nebel. Doch es kamen alle gut nach Hause und dürften beim Abendessen Käsespätzle verspeisen. Beim Abendspiel improvisierten wir einfach :).

Am nächsten Morgen gab es wie immer ein Frühstück, wie immer eine Abfahrtszeit, wie immer die Kanzelwand, wie immer nette Mentoren und Lehrer, wir hatten einen Alltag gefunden. Doch Herr Kolb hatte uns gewarnt, der dritte Tag ist der Gefährlichste und tatsachlich ganz ohne Verletzungen kamen wir nicht aus. Frau Thomanek bekam ein T-Bügel ins Gesicht, Niklas fiel ungünstig auf seine Schulter und Laura wurden von ihren eigenen Ski verletzt. Doch niemand musste ins Krankenhaus. Wir kamen zurück ins Schlössle und zum Abendessen, bei dem es Pute mit Nudeln gab. Am Abend traten dann alle drei Klassen gegen einander an und es gewann die 8b. Doch nachdem Kampf der Kämpfe, gab es noch eine kleine Apres-Ski Party.

Auch am Donnerstag blieb die Morgen-Routine. Frühstück, anziehen, zum Bus gehen, an der Kanzelwand aussteigen, die Kanzelwand hoch und runter fahren. Doch heute war alles anders, denn ab 11 Uhr durften wir mit unseren Freunden fahren. Egal ob leichte blaue Pisten oder schwierige schwarze Piste, alles  was bekannt war, durften befahren werden. Hauptsache man kam sicher um 15:30 wieder an. Natürlich gab es auch am letzten Tag wieder Abendessen, das Abschlussessen war Schnitzel mit Pommes. Doch da wir an diesem Tag noch genug Spaß hatten, gingen auf eine Nachtwanderung, die für manche im kalten Schnee geendet ist. Etwas verspätet gingen dann alle zu Bett.

Am nächsten Morgen stand die Abreise bevor, schnell gefrühstückt, schnell gepackt, schnell beim Bus. Gegen 10:30 fuhr das Bus los und schon nach 3 ½ Stunden durften wir uns wieder in Trossingen austeigen.

Es war eine tolle Woche, die wir alle nicht so schnell vergessen werden. 

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