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Zum 125-jährige n Jubiläum des Gymnasiums Trossingen wurde am Samstag, den 19. Oktober ein Schulfest gefeiert. Voraus ging eine dreitägige Projektwoche.
Lehrer, aber auch Schüler und Eltern durften zu Themen ihrer Wahl Projekte anbieten.
Das war natürlich die Vorlage auch als Anti-Rassismus-Projekt aktiv zu werden.

Bericht

Mirjam und ich, als die zwei Projektleiter, haben deshalb zusammen mit Herrn Herrmann, unserem Paten und Lehrer, beschlossen ein Projekt anzubieten.
Trotz starker und vielseitiger Konkurrenz gab es acht Zehntklässler und ein Referendar, die sich für unser Vorhaben entschieden haben.
Wir kamen auf die Idee mit einem uns gut bekannten Fotografen Bilder zu machen, jeweils mit einem Kind ausländischer Herkunft und einem mit erkennbarer deutscher Abstammung.
An unserer Schule haben wir erfreulicherweise diese Kombination oft in Form von starken Freundschaften, weshalb das Suchen von Paaren kein allzu großes Problem war.

Am ersten Tag der Projektwoche, also an dem Mittwoch, teilten wir uns in Gruppen auf und überlegten uns, wie genau wir die Bilder gestalten, und mit welchen Texten wir sie versehen wollen.

Nach einer erfolgreichen Planung folgte am nächsten Tag der Besuch bei dem Fotografen.
Bei guter Laune fotografierten wir ein Paar nach dem anderen und hatten viel Spaß.
Am Nachmittag bearbeitete unser Fotograf die Bilder, während wir in der Schule unsere Entwürfe für die Texte für den nächsten Tag konkretisierten.

An dem letzten Tag vor dem Schulfest, bildeten wir wieder zwei Teams.
Das eine versah mit unserem Fotografen die Bilder mit den Texten und das andere gestaltete unseren Raum für das Schulfest.
Am Nachmittag konnten wir dann die fertigen Bilddateien zu einem Copy-Shop bringen und die Bilder ausdrucken.
Jetzt mussten wir sie allerdings noch einrahmen und tauglich in unserem Raum aufhängen. Und das obwohl es schon Nachmittag war.
Trotz des Zeitaufwandes konnten wir den Großteil unseres Teams wieder in der Schule versammeln und an den Problemen arbeiten.
Bis um acht Uhr blieben wir und rahmten ein, schnitten Passpartouts und versuchten aufzuhängen.

Das allerdings schafften wir erst am Morgen vor dem Schulfest am Samstag.
'Just in Time' war der Raum dann fertig für die zahlreichen Besucher.

Mit sonnigem Wetter und vielen guten Projekten wurde unser Fest zu einem großen Erfolg.
Auch unser Projekt kam bei Schülern, Eltern und Lehrern hervorragend an. Wir bekamen sogleich drei Angebote um die Bilder öffentlich auszustellen. Mit dem positiven Zeitungsartikel, für den wir ganz nebenbei auch noch Zeit hatten Fragen zu beantworten, zusammen mit dem herausragenden Feedback waren wir am Abend dann sehr kaputt, aber auch sehr stolz auf das was wir erreicht hatten.

Im Moment sind unsere gerahmten Fotografien im Rottweiler Seminar für Gymnasien zu sehen – die Resonanz ist ausnahmslos positiv.

Tobias Brouwer JS1/2014

Making of

Bilderserie Ausstellung

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