Skischullandheim

Das Skischullandheim im Schuljahr 2016/2017 für die Klassenstufe 8 startete genau am Sonntag, 8. Januar 2017, um 7:30 Uhr vor dem Konzerthaus.

Nach und nach trafen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und viel Gepäck ein. Unser Busfahrer verstaute es im Gepäckraum des Busses. Das Verladen verlief recht schnell und so konnten wir ein paar Minuten später in den Bus einsteigen, worin es spürbar wärmer war als draußen. Nachdem der Busfahrer uns die üblichen Sicherheitshinweise erläutert hatte, begannen wir auch schon die Reise in Richtung Bodensee und dann weiter ins Allgäu. Unterwegs machten wir noch eine kleine Pause, bei der die Mentoren für die Skianfänger zustiegen.
Wenige Stunden später kamen wir in Mittelberg an. Alle stiegen aus, gemeinsam wurde das Gepäck entladen und in einen eintreffenden Kleinbus wieder eingeladen. Währenddessen versammelten sich die Anfänger mit Frau Tomanek und Frau MoussaviWäschle. Sie fuhren zusammen mit dem Bus ein kleines Stück weiter zu einem Skigeschäft, das uns Anfängern die nötige Ausrüstung zur Verfügung stellte. Die Fortgeschrittenen und Könner liefen solange zu der Jugendherberge und bezogen die Zimmer. Anschließend durften sie schon auf die Piste. Als die Skiausrüstungen
ausgeliehen wurden, waren die Anfänger zu einer leichten Piste unterwegs, an der die wichtigsten Grundlagen, wie Bremsen, Lenken und Wenden, beigebracht wurden. Für den Anfang verliefen die ersten Schritte auf Skiern bei allen ziemlich gut. Am Abend kehrten dann auch sie zum ersten Mal zu ihrem Zuhause der nächsten Tage. Zum Abendessen gab es eine warme Suppe und Spaghetti Bolognese. Ab 22:00 Uhr hieß es dann ins Bett gehen und schlafen.

Am zweiten Tag standen wir um 7:30 Uhr auf, damit wir um 8:00 Uhr zum Frühstück fertig waren. Ein paar Minuten nach dem Frühstücken trafen sich dann auch schon die Skierfahrenen, die den Weg zur Kanzelwand antraten. Kurz darauf durften die angehenden Skifahrer ihre kleine Wanderung zur Anfängerpiste beginnen und wieder ihre Übungen machen. Die Ersten kamen schon sicher den Hang herunter und am Ende des Tages konnten es alle. Deshalb gab es am Abend eine kleine Busfahrt zum Lift unserer Unterkunft, den wir dann hochfahren konnten.

Der dritte Tag war morgens genau gleich wie der zweite. Aufstehen und frühstücken, schon stand das übliche Skiprogramm an: Kanzelwand und Anfängerpiste. Aber am Mittag hatten die Anfänger das Zeug für eine neue Piste, die im Vergleich deutlich steiler war. Doch die Steile wurde schnell überwindbar und es ging nur noch bergauf und bergab. Abends kehrten alle unversehrt zur Herberge und aßen Schnitzel mit Pommes. Danach war wieder Freizeit angesagt. Halbzeit!

Am vierten Tag hat die Routine uns eingeholt. Nun war es auch den Anfängern gestattet, den Berg vor dem Haus herunterzufahren. Es standen wieder die gestrigen Pisten auf dem Programm. Aber am Mittag waren auch die Neulinge imstande, die Kanzelwand ein erstes Mal, Stück für Stück, zu überwinden. Die einen schneller, die anderen langsamer. Dabei gab es dann die ersten Erfolgsgefühle. Natürlich war der Hunger groß, als es dann abends endlich etwas Warmes zum Essen gab: Hühnchen mit Knöpfle und Gemüse.

Und schon kündigte sich der letzte und fünfte Tag an, an dem wir Skifahren. Am Vormittag wurden die Anfänger noch ein wenig fitter für die Kanzelwand gemacht. Zur Mittagszeit konnten wir endlich das machen, worauf wir Lust hatten. Das Mittagessen fand für viele im Panoramarestaurant statt. Mit „Speed“ hat die Piste dann so richtig Spaß gemacht. Um 15:00 Uhr versammelten wir uns am Fuße des Berges und warteten auf den Stadtbus, der uns wieder zur Unterkunft brachte. Nur diejenigen, die eine Skiausrüstung ausgeliehen haben, mussten noch weiter nach Mittelberg fahren und diese wieder abgeben sowie anschließend heimlaufen. Dieser Tag war leider auch der Tag, an dem einige sich eine Erkältung geholt haben, die bis zur Ankunft in Trossingen anhielt.

Freitag, der Dreizehnte: Wie üblich aßen wir um 8:00 Uhr zum Frühstück. Darauf wurde dann gepackt und die Zimmer ordentlich gemacht. Eine Schülergruppe nach der anderen kam zum Bus unten im Ort und stieg ein. Mit Verspätung und im Schneesturm traten wir die Heimreise an. Das Wetter besserte sich, aber dennoch kamen wir eine Stunde später, um ca. 14:30 Uhr, in Trossingen an. Erschöpft, aber gleichzeitig erfreut wieder daheim zu sein, nahm jeder seine Taschen und Koffer und wurde abgeholt.

Am Ende haben wir eine tolle Erinnerung an eine schöne Zeit in den Bergen mit viel Schnee. Manchmal war es anstrengend, aber es hat immer Spaß gemacht.

 

Robin Möß und Jens Hohner

 

  

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