Kooperation

 

Kooperation mit den Grundschulen

NAWIPAT

Wir bieten bereits Schülern der vierten Klassen der Grundschulen Gelegenheit, bei uns im Rahmen der Initiative „Naturwissenschaftliche Partnerschaften" (NAWIPAT - Lernen durch Lehren, Schüler unterrichten Schüler), erste naturwissenschaftliche Experimentiertage zu erleben.

Solwegschule

 

Kooperation mit der Solwegschule

Der Anfang für die Zusammenarbeit beider Schulen ist geschaffen

von Mai Saito

Trossingen. „Füreinander – Miteinander – Nebeneinander können nicht alleine.“

Dies sagte einst der bedeutende Musiker Robert Schumann. Dass die gegenseitige Hilfe zweier Nachbarn tatsächlich zu einem Erfolg wird, zeigte die neu entstandene Partnerschaft zwischen der Solwegschule und dem Gymnasium Trossingen.


Der erste Schritt ist getan: Der Grund des Zusammentreffens war eine bestehende Korrespondenz zwischen der Solwegschule mit der Partnerschule in Windhoek, der Partnerstadt Trossingens in Namibia. Die Schüler der Solwegschule berichten in ihren Briefen am 26. November 2015 von ihrem Tagesablauf, aber der Schwerpunkt sollte auf der in Deutschland bestehenden Tradition der Weihnachtszeit liegen, welche sich von der in Namibia, einem Land im südlichen Afrika, unterscheidet. Beim Verfassen der Briefe wurden die Solwegschüler von den Schülern der Klasse 8b des Gymnasiums unterstützt, die ihnen bei den nur partiell vorhandenen Englischkenntnissen Hilfestellungen gaben und ihnen konstruktive Anregungen für den Inhalt des Briefes mitreichten. „Man möchte vermeiden, dass die Lehrkräfte das Übersetzen der Briefe übernehmen, sondern man möchte eine gut funktionierende Kooperation zwischen den zwei Schulen schaffen, in welcher sich die Schüler gegenseitig unterstützen“, so der Schuleiter der Solwegschule, Andreas Solleder.
Im Laufe des Jahres bestand die Korrespondenz zwischen der Solwegschule und der namibischen Partnerschule aus Briefen, aber auch Sachgeschenke wie Süßigkeiten oder selbstgemalte Bilder wurden verschickt. „Den Kontakt zu der Partnerschule zu halten erwies sich jedoch als schwierig, da diese eine Zunahme von 600 auf 1600 Schülern bei gleicher Lehrerzahl verkraften musste und so außerordentlichem Stress ausgesetzt war“, berichtete Solleder.
Organisiert wurde das Projekt innerhalb von zwei Wochen von ihm und dem stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums, Peter Armbruster, basierend auf vielen Gesprächen und Gedanken zu dieser nun vorhandenen Kooperation.
Armbruster erhofft sich von dem Projekt, dass der Kontakt zu der Nachbarsschule geschaffen wird und erhalten bleibt, aber auch, dass Berührungsängste beseitigt und Vorurteile abgebaut werden.
Von der Schülerseite aus bekam man ebenfalls viel Positives zu hören: Die Aktion war mit viel Spaß verbunden und die Unterstützung der Gymnasiasten erfuhr erfreuliche Rückmeldung.
Demnach ist das Weiterführen des Projektes seitens der Lehrkräfte, aber auch von den Schülern erwünscht. Ebenfalls wird die Idee einer Sozial-AG, welche die Zusammenarbeit zwischen beiden Schulen intensivieren soll, in Betracht gezogen. „Bei dieser Aktion geht es unter anderem um das Voneinander-Lernen“, so Yasemin Özcan, eine der betreuenden Englischlehrerinnen des Gymnasiums. Auch die Meinung des Klassenlehrers der beteiligten Solwegschüler, Christoph Hiersig, fällt positiv aus: „Dies ist erst der Anfang, aber die Kooperation führt den Schülern neue Blickwinkel vor Augen und ermöglicht das Kennenlernen neuer Lebensweisen.“

Kooperation mit Universitäten/Hochschulen

Kooperation mit PH Heidelberg - KliN

Klimavortrag

Der Klimawandel ist Gesprächsthema so mancher politischen Debatte. Aber auch am Gymnasium Trossingen wurde am Donnerstag, 21. September 2017, im kleinen Saal des Konzerthauses über das Phänomen Klima referiert. Dazu war Prof. Dr. Alexander Siegmund extra von der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg nach Trossingen gekommen, um die Schüler über die Herausforderung aufzuklären.


Alexander Siegmund bezieht sich in seinem Vortrag auf die heimische Region, die Baar, und darauf, wie wir den Klimawandel miterleben. Zum Einstieg nennt er direkt einige Beispiele, die für die Veränderung des Klimas sprechen: Überschwemmung in der Hohenlohe, Tornado im Südschwarzwald, Niedrigwasser in der Dreisam und Schneemangel auf der Schwäbischen Alb. Vergangene Wetterextremen, die in Zukunft verstärkt vorkommen werden.
Doch um genau zu erklären, wie dieser Klimawandel entsteht, muss Siegmund in der Antarktis anfangen, wohin er bereits selbst schon mit einem Forscherteam unterwegs war. Dort bohrten sie in sogenanntes Schelfeis bis zu 1200 m tief, um so Gesteinsproben auszugraben, in denen Informationen über die vergangenen Klimabedingungen stecken. Denn Fakt ist, dass das Klima nie gleich war und bleiben wird. Unter anderem fand man so heraus, dass sich das Eis immer wieder anpasste. Wird es warm, geht das Eis zurück, wird es kalt, kommt es wieder. Dieser Vorgang wiederum hat Einfluss auf die Meereszirkulation bzw. auf die Meeresströmungen wie den Golfstrom. Sie transportieren die Energie zwischen den Polen und dem Äquator. Weil aber die Eisbildung zurückgeht, sinkt weniger abgekühltes Wasser unter dem schwimmenden Schelfeis zu Boden, welches die globalen Meeresströme antreibt. Somit schwächen sich diese ab. So können mehr Wetterextreme entstehen.
Das heißt auch für uns auf der Baar: Mehr Trockenperioden im Sommer und zunehmend milde Winter in der Zukunft. Während bei uns somit beispielsweise auch Ernteerträge auf dem Spiel stehen, „baut man im Süden Grönlands mittlerweile Kartoffeln oder sogar in geschützter Umgebung Erdbeeren an“, sagt Alexander Siegmund. Neben der Landwirtschaft hat es auch die Forstwirtschaft nicht sehr leicht, denn „die Fichte wird tendenziell weniger bei uns heimisch sein können“, fährt der Klimaexperte fort. „Die Frage ist bei all dem, wie sehr der Mensch an diesen Veränderungen beteiligt ist – da scheiden sich die Geister“, stellt der Professor klar. Wissenschaftlich gesichert ist aber, dass der Mensch einen nicht unerheblichen Anteil am Klimawandel hat.

 

Projekt KliN neu eingeführt

Dass ein Professor aus Heidelberg vor Trossinger Schülern referiert hat aber einen weiteren bedeutenden Grund: Mit diesem Vortrag geht nämlich das Kooperationsprojekt KliN – Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen – Förderung der Handlungskompetenz von Jugendlichen zur Anpassung an die regionalen Folgen des Klimawandels in Baden-Württemberg– welches durch die Bekanntschaft zwischen Peter Armbruster und dem Heidelberger Professor entstand, an den Start. „Wir schreiben auch beide für das neue Diercke-Schulbuch – und so kamen wir gemeinsam auf die Idee“, erläutert Peter Armbruster. „Wir wollen im Rahmen dessen auch geographische Arbeitsweisen den Schülern näherbringen“, ergänzt er.

Und am Ende kommt die Botschaft an: „Ich interessiere mich für das Thema Klima und fand den Vortrag gut“, sagt der Neuntklässler Daniel Walter. „Mir hat das Referat sehr gut gefallen“, stimmt die 14-jährige Lisa Bühler zu.

Dokuteam - Robin Möß

Kooperation mit der Wirtschaft

Bildungspartnerschaft mit Marquardt GmbH

Bildungspartnerschaft mit Haas Schleifmaschinen GmbH

Bildungspartnerschaft mit Kreissparkasse Tuttlingen

 

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